Mein Weg zur Rohkost

Es war am 15. September 1990. Auf dem Weg vom Golfplatz nach Hause begegnete ich meinem Mann, der gerade von einer ärztlichen Routineuntersuchung kam.

Diagnose: Krebs!

Das war ein großer Schock für mich – und ein einziger Gedanke beschäftigte mich fortan: Was können wir tun, um einer solchen Diagnose und dem Schicksal meines Manne zu entgehen?

Zunächst las ich einige Bücher zum Thema „Gesundheit“. Doch ich wollte mehr wissen und beschloss Ernährungswissenschaften zu studieren.

Alles das war jedoch nicht so wertvoll wie die Erfahrungen, die ich am eigenen Leib mit den verschiedenen Ernährungsformen machte! Zuerst beschloss ich kein Fleisch mehr zu essen, dann wandte ich mich der fleischlosen Trennkost zu, danach aß ich fettarm. 4 Jahre verschrieb ich mich der Makrobiotik.

Meinen Mann konnte ich nicht dazu bringen an einer anderen Kost Gefallen zu finden – er aß viel Fleisch, vor allem gerauchtes und gegrilltes. Dabei musste ich zusehen, wie er immer magerer wurde. Auch die Chemotherapie half nicht seinen Lungenkrebs zu besiegen. Er verstarb 1994.

Trotzdem faszinierte mich weiterhin die Ernährung und wie diese auf mein Wohlbefinden wirkt. Nachdem alle vorher ausprobierten Ernährungsformen ein Gefühl des Mangels und Unwohlseins bei mir hinterließen war ich immer noch auf der Suche nach der für mich bekömmlichsten Ernährungsweise.

Im Jahr 2002 bekam ich das Buch „Willst Du gesund sein? Vergiss den Kochtopf!“ von Helmut Wandmaker geschenkt. Was ich hier erfuhr war einleuchtend – und trotzdem konnte ich mich mit dem Gedanken, fortan alles kalt zu essen, nicht anfreunden. Ein Jahr später war es soweit: In meinem Urlaub (das Hotel in welchem ich wohnte hat eine excellente Küche) beschloss ich nichts gekochtes mehr zu mir zu nehmen – trotz der hervorragenden Speisen, die für die Hotelgäste zubereitet wurden.

Morgens aß ich Äpfel, Orangen und Bananen; Mittags und Abends Salat - und am nächsten Tag dasselbe. Ich konnte mir anfangs nicht vorstellen, was man etwa aus einer Banane so alles zaubern kann, außer sie zu schälen und zu verzehren. Aber mit der Zeit wurde meine Fantasie angeregt und ich kreierte viele Rezepte. Einige davon finden Sie in dem Rezeptbuch „Roh Köstlichkeiten für Genießer.“ Weitere hier im Rohkostclub.

Diese Art zu essen erfreut mich bis tief in meine Seele. Und ich bin, seit ich mich auf diese Weise ernähre, nicht mehr krank gewesen, brauche viel weniger Schlaf, bin ausgeglichen und lebensfroh und - muss mich nicht mehr um mein Gewicht sorgen.

Frische pflanzlich Nahrung, wie die Natur sie uns schenkt, erfreut sich immer größerer Beliebtheit, aber auch die Ernährungswissenschaft bestätigt mit jeder neuen Studie ihre gesundheitlichen Vorzüge. In ihr finden wir alles, was wir für unser Wohlbefinden brauchen, und mit ein wenig Fantasie und Liebe zubereitet ist sie ein kulinarischer Hochgenuss.

Testen Sie selbst und machen Ihre eigenen Erfahrungen.

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